Jess Walter • Malerei

 

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Bilder

 
Jess Walter, Malerei 2011

Malerei 2011

Linoldrucke und Malerei auf Leinwand aus dem Jahr 2011

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Jess Walter, Blowing in the Wind

Malerei 2008 - 2010

Bilder auf Papier und Leinwand aus den Jahren 2008 bis 2010

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Malerei 2005 - 2007

Bilder auf Papier und Leinwand aus den Jahren 2005 bis 2007

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Malerei 2003 - 2007

Bilder auf Leinwand aus den Jahren 2003 bis 2007

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Papierarbeiten 2004 - 2007

Bilder auf Papier aus den Jahren 2004 bis 2007

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Kunst am Bau Projekt THG Ansbach

Gestaltung des Treppenhauses des Theresiengymnasiums in Ansbach. Der Flusslauf der Donau mit seinen Nebenflüssen zieht sich als metaphorische Landkarte durch das ganze Treppenhaus - statt Ortsbezeichnungen finden sich Zitate und Fundstücke aus Lieblingsbüchern der Jugendlichen, die hier ein- und ausgehen.

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"River of no return", 2005

Diese Serie von insgesamt 20 Bildern entstand Anfang 2005. Ausgangspunkte waren filmstills aus dem bekannten Film "River of no return" mit Robert Mitchum und Marilyn Monroe. Zentrale Episode in dem FIlm ist eine Floßfahrt auf einem reißenden Fluss; Mann, Frau und Kind ausgesetzt den Naturgewalten.

In den kleinformatigen Malereien interessieren mich unterschiedliche Figurenkonstellationen auf der Suche nach Halt und Orientierung. Die Floßfahrt wechselt zwischen ruhigen Passagen und aufgewühlten, bewegten Momenten, inhaltliche und formale Aspekte verschränken sich, die Malerei bewegt sich zwischen Figur und Auflösung.

Jeweils 40 x 50 cm, Acryl auf Nessel

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Papierarbeiten 2005

Großformatige Linoldrucke auf Papier (250 x 150 cm), eine Kombination von diversen Drucktechniken und malerischen Eingriffen.

Abgebildet sind Figuren, die in einem offenen Raum agieren. Dieser Raum kann gefüllt sein mit Flecken und Spuren, die zu schweben scheinen. Die Figuren weisen über sich hinaus, sind auf der Suche oder auch in Ruhe auf dem Boden liegend. Pinselspuren, Flecken und Linien verselbständigen sich und setzen sich gleichzeitig mit der Figur in Beziehung.

Figuration erscheint und verschwindet je nach Betrachterstandpunkt. Unterschiedliche Oberflächen: seidenmattes Papier, Hochglanzlack, stumpfe Ölfarbe, Mattlack auf großen Papierbahnen.

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Papierarbeiten 2004

Bilder auf Papier aus dem Jahr 2004

 

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"Ritter", Papierarbeiten 2003

Bilder auf Papier aus dem Jahr 2003

 

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"You Angel You", Malerei 2001/02

Eine Ausstellung von Bildern auf Leinwand aus den Jahren 2001 und 2002 in der Münchner Himmelfahrtskirche

 

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"Berggasse 19", Linoldrucke und Malerei 2000

Die Ausstellung ist für die beiden, sich gegenüberliegenden Räume der Galerie Marquard in München konzipiert worden. 2 große Bilder (je 200 x 300 cm) zeigen Variationen desselben Motivs, der berühmten Couch Sigmund Freuds nach einem Foto, das kurz vor Freuds Flucht nach England in der Berggasse 19 in Wien aufgenommen wurde. Die beiden Bilder können nicht zusammen gesehen werden, der Besucher der "geteilten" Ausstellung muss die Straße überqueren, um das jweils andere Bild zu sehen. Eine Verdopplung, Spiegelung und Wiederholung findet auf verschiedenen Ebenen statt. (Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke und Malerei

zu den Bildern | zum Text von Anne Erfle


"Last Performance", Linoldrucke 1999

"Messerwerfer und Tomahawks schwingende Wilde, tollkühn dahinjagende, auf ungesattelten Mustangs reitende Indianer scheinen das romantisch verklärte Klischee vom Wilden Westen zu beleben ... Doch all dies geschieht seltsam gebrochen, verschleiert, als wenn das Auge den flüchtigen Augenblick nur kurz festhalten kann. Die Bilder verschwimmen ...; die Überlagerung von Bildschichten irritiert und verunsichert... " (Peter Prange über Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke.

zu den Bildern | zum Text von Peter Prange


"Sissi", Linoldrucke 1998

Quelle dieser Bilder "ist ein Kinofilm des deutschen Nachkriegskinos, der Kultstatus besitzt: Es ist die „Sissi“-Trilogie (1955-57), eingegangen in die Filmgeschichte als Wunscherfüllung bundesdeutscher Märchenträume... Ausschlaggebend für die Bildwürdigkeit des Darstellungsgegenstands ist hier jedoch nicht die Affirmation oder nostalgische Motivation, vielmehr wird der Bildinhalt durch die Verflechtung von Film, Fotografie, Drucktechnik und Malerei freigesetzt und medial gebrochen." (Patrizia Drück über Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke

zu den Bildern | zum Text von Patrizia Drück


"Villa Shatterhand", Linoldrucke 1997/98

"Jess Walter 'behandelt' Bilder von Karl May, in denen dieser sich selbst behandelt, indem er fotografisch in der Pose der Verkleidung und inmitten der Requisiten und Ausstattungsstücke seiner Helden 'aus fernen Ländern und Völkern' auftritt, also in einem weiteren Akt der Selbstinszenierung, gleichsam zweiter Ordnung, in seine eigenen ausgreifenden Selbstphantasmatisierungen hineinschlüpft..." (Thomas Hoelscher über Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke.

zu den Bildern | zum Text von Thomas Hoelscher


"Figuren", Linoldrucke 1996

"Den Bildern liegen Fotos, Schnappschüsse zugrunde. Aus dieser Verbindung zwischen Fotografie und Malerei ergibt sich ein eigentümlicher Reiz. Denn das private Foto hat dokumentarischen Wert, ist, gelesen in dem Kontext, in den es einst eingefügt war, etwa dem Familienalbum, ein Beitrag lebendiger Erinnerung... Nun wird durch das Transformieren des Fotos in das Tafelbild das Foto nicht nur aus seinem Zusammenhang herausgelöst und deshalb abstrahiert... Seit dem 19. Jahrhundert war die Bildende Kunst aus der Aufgabe entlassen, bestimmte Augenblicke festzuhalten. Hier in den Bildern wird diese längst verklungen geglaubt Beziehung wieder aufgegriffen und auf eigentümliche Weise gespiegelt." (Wilhelm Warning über Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke

zu den Bildern | zum Text von Elisabeth Bronfen | zum Text von Wilhelm Warning


"Ohio '65", Linoldrucke 1994

Mitte der neunziger Jahre entstand diese Bilderserie über Leben und Alltag deutscher Immigranten in Cincinatti, basierend auf Schnappschüssen, die den zu Hause Gebliebenen den in der neuen Heimat erreichten Status und Lebensstandard präsentieren sollten.

"Die mehrfachen Schichtungen, die Jess Walter uns präsentiert, zeigen nicht nur, dass die Geschichte, die jemand über sich selbst erzählen möchte, immer transfomiert werden kann, sondern wichtiger noch, dass ein Moment der Verweigerung in jede Selbstpräsentation eingebaut ist, weil sich nämlich jede beabsichtigte Geschichte im Verlauf der Darstellung so leicht zu einer bloßen Form auflösen kann." (Elisabeth Bronfen über Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke.

zu den Bildern | zum Text von Elisabeth Bronfen | zum Text von Wilhelm Warning


"Figuren", Linoldrucke 1992

"Jess Walter erzählt von der Alltäglichkeit des Besonderen, von den Helden des Alltags, die das weite Feld des Verlangens und der Erwartung befriedigen. Sie erfüllen die Sehnsucht nach Präsentation und Repräsentation - und offenbaren darin den Bruch zwischen Realität und Anspruch." (Peter Prange über Jess Walter)

"Diese Leute scheinen alles andere als zu Hause zu sein in ihrer eingenommenen Pose... Die Rhetorik des Schnappschusses ist so weitgehend gestört, dass es nicht mehr so einfach erscheint, sich dem zufälligen Auge einer Kamera zu präsentieren, und auch nicht mehr so unschuldig, seine Geschichte zu erzählen." (Elisabeth Bronfen über Jess Walter)

Großformatige Linoldrucke und Pinselzeichnungen

zu den Bildern | zum Text von Elisabeth Bronfen | zum Text von Wilhelm Warning


Papierarbeiten 1993-1996

Bilder auf Papier aus den Jahren 1993-1996

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"Fußball", Papierarbeiten 1988

Fotos von Fußballspielen im Fernseher. Momente des Ausser-Sich-Seins im Kampf, im Schmerz, im Spiel werden durch malerische Eingriffe verstärkt. Der jubelnde Spieler verwandelt sich in einen Vogel und fliegt davon.

Übermalte Fotokopien.

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"Romantische Gefühle", Papierarbeiten 1987

Mit Ofenrohr und Leiter im Schneetreiben, Fotodokumente einer Performance als Ausgangspunkt für die malerische Überarbeitung. Die Figur wird verwandelt, verfremdet, ausgelöscht. Der "Mönch am Meer" schickt seinen Gruß.

Übermalte Fotokopien.

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